Die Dezentralsierung, der EU und zuvor die Verbrecherische Georg Soros „Schock Politik“ zerstörte Albanien, den Staat, schuf nur kriminelle Strukturen

Und dann kamen die korrupten Volldeppen der Politik, gaben sich als Experten aus, die die Camorra identischen Organisationen wie die KfW, IRZ Stiftung. Blöder ging es nicht mehr

Drogen und Korruption erschweren Albaniens Weg in die EU

Albanien arbeitet hart auf seinen EU-Beitritt hin. Doch illegaler Cannabis-Anbau, Kokain-Handel und Korruption senken weiterhin die Chancen, eines Tages Mitglied der Europäischen Union zu werden.

Albanische Polizisten mähen eine Cannabis-Plantage Nach jüngsten Zahlen de UN war Albanien 2013 bis 2019 Europas größter Cannabis-Produzent

Staatsanwalt Altin Dumani weiß, dass noch eine Menge zu tun ist. In seinem Büro in der albanischen Hauptstadt Tirana stapeln sich die Akten. In sämtlichen Fällen geht es um organisierte Kriminalität. Drogenhandel und Korruption – Probleme, die vielen kleinen Ländern in Südosteuropa zu schaffen machten, sagt Dumani.

Der 46-Jährige ist stellvertretender Leiter der „Speziellen Anti-Korruptions-Einheit“ (SPAK). Ende 2019 hat Albanien die unabhängige Sonderstaatsanwaltschaft eingerichtet, um eine der Auflagen der Europäischen Union für die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen zu erfüllen.

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Drogenroute über die Berge

Albanische Drogenhändler seien in einigen EU-Ländern „sehr aktiv“, sagt Dumani. „Wegen der großen Bedeutung des Kampfes gegen die organisierte Kriminalität“ hätten er und seine Kollegen die Zusammenarbeit mit Kollegen aus Italien, Deutschland und anderen EU-Ländern intensiviert. Mit gewissem Erfolg, sagt Dumani. So habe die SPAK bereits große Mengen Rauschgift in Italien und Albanien sichergestellt.

Drogengeschäfte mit Staatsbeteiligung

Albanien gilt als Hotspot für Cannabis-Anbau in Europa. Laut dem aktuellen Weltdrogenbericht der Vereinten Nationen war das Drei-Millionen-Einwohner-Land von 2015 bis 2019 der sechstgrößte Cannabis-Produzent der Welt und der größte in Europa.

Die albanische Journalistin Fatjona Mejdini ist Balkan-Koordinatorin der zivilgesellschaftlichen „Globalen Initiative gegen Transnationale Organisierte Kriminalität“. Aus ihrer Sicht ist das Problem aus dem radikalen Umschwung erwachsen, den das damals isolierte Albanien nach dem Ende der kommunistischen Diktatur 1991 in Richtung Kapitalismus vollzog: „Das waren harte Zeiten für alle“, sagt Mejdini, „viele verloren ihre staatlichen Arbeitsplätze und begannen, Cannabis anzubauen, um ihre Familien zu ernähren.“

Fatjona Mejdini am Schreibtisch mit albanischer Flagge auf dem Tisch Cannabis-Anbau, um die „Familien zu ernähren“: Die albanische Journalistin Fatjona Mejdini erinnert sich

Jahrelang habe die Regierung darüber hinweggesehen, sagt Mejdini: „In manchen Fällen haben staatliche Stellen mit den Cannabis-Bauern gemeinsame Sache gemacht. Und da wird es gefährlich.“ Folglich gewannen kriminelle Gruppen an Einfluss. In den vergangenen zehn bis fünfzehn Jahren kam der Kokain-Handel dazu. Die bestehenden Netzwerke und Schmuggelrouten waren der perfekte Ausgangspunkt, meint Mejdini: „Sie hatten die Infrastruktur und nun wollten sie etwas, womit sie noch schneller reich werden konnten.“

Drogenhandel bleibt ein Problem

Nachdem 2013 die sozialistische Regierung von Premierminister Edi Rama an die Macht kam, erklärte sie dem Drogengeschäft den Krieg – eines ihrer damaligen Wahlversprechen. Im YouTube-Kanal der albanischen Polizei sind Videos zu sehen, in denen Beamte gegen Cannabisbauern und -händler vorgehen.

Doch, obwohl der Anbau zurückgegangen ist, bleiben die Drogen ein Problem in Albanien. Laut investigativen Medienberichten und Recherchen der Journalistin Mejdini fördern staatliche Strukturen den Drogenhandel weiterhin. Immer wieder werden führende Politiker beschuldigt, in das Geschäft verwickelt zu sein….

Maue Job-Aussichten für junge Menschen

Der „Krieg gegen die Drogen“ ist aber auch deshalb schwer zu führen, weil das lukrative Geschäft ein Wirtschaftsfaktor ist. Trotz wirtschaftlicher Fortschritte steigt die Arbeitslosenquote, viele junge Menschen suchen im Ausland nach Jobs. Für diejenigen, die bleiben, sind Drogen eine attraktive Einkommensquelle.

Raldi, unscharf fotografiert, um seine Anonymität zu wahren Der heute 26-jährige Automechaniker Raldi wurde 2017 wegen Drogenhandels verhaftet

In der Gegend um Fushë-Kruje nördlich von Tirana wird besonders viel Cannabis angebaut. Von dort stammt der heute 26-jährige Raldi, der 2017 unter dem Vorwurf des Drogenhandels verhaftet wurde. Er selbst beteuert, er habe Cannabis zwar konsumiert, jedoch niemals damit gedealt. Aber er kenne Leute, die es aus Mangel an anderen Erwerbsmöglichkeiten getan hätten. Er selbst arbeite 14 Stunden am Tag für 500 Euro im Monat als Kfz-Mechaniker. Andere hätten überhaupt keine Aussichten auf einen Job.

Journalistin Mejdini sagt, die Regierung tue nicht genug für junge Menschen. Wie viele andere setzt auch sie ihre Hoffnungen in die EU. Laut Umfragen wollen fast 100 Prozent der Albaner den Beitritt.

Bulgarien bremst Albaniens EU-Ambitionen aus

Auch in der Regierung wächst die Ungeduld. Aus ihrer Sicht hat sie die Voraussetzungen für offizielle Beitrittsgespräche geschaffen. Der albanische Chefunterhändler Zef Mazi betonte im Gespräch mit der DW: „Der Transport von Cannabis oder anderer Drogen ist ein internationales Problem.“ Zudem verweist er darauf, dass hohe Politiker aus der EU mehrfach gesagt hätten, Albanien sei bereit für den Beitrittsprozess. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen seien darunter, meint Mazi.

 

https://www.dw.com/de/drogen-und-korruption-erschweren-albaniens-weg-in-die-eu/a-59400396

 

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